Vom 1. Januar bis 30. Juni 2016 führten Bernd Maelicke und Christopher Wein eine Umfrage bei den Justizministerien der Länder durch. Thema war der Stand der Entwicklung des Übergangsmanagements in Deutschland - also der Koordinierung und Verzahnung stationärer und ambulanter Resozialisierungsmaßnahmen mit dem Ziel, die soziale Integration nach der Entlassung aus dem Strafvollzug zu verbessern und damit die Rückfallquoten zu verringern. Alle 16 Länder haben sich beteiligt.  

Eine erste Sammlung der zugesandten Materialien kann hier heruntergeladen werden: Download

Eine zusammenfassende Auswertung mit der Darstellung ausgewählter „Leuchtturmprojekte" erfolgt in dem Buch: Bernd Maelicke, Christopher Wein, Komplexleistung Resozialisierung - im Verbund zum Erfolg, das im NOMOS-Verlag, Baden-Baden, erschienen ist: Zur Homepage vom NOMOS-Verlag

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Zusammenfassung: In den letzten Jahrzehnten weisen einige moderne Länder spektakuläre Anstiege des Einkommensreichtums auf. Deutschland gilt eher als Ausnahme von dieser starken Umkehr des Nivellierungstrends der Nachkriegszeit, wobei die jüngere Forschung auch hier eine deutlich steigende Zahl von einkommensreichen Haushalten sieht. Vor dem Hintergrund einer in Deutschland wenig ausgebauten Datenlage zu hohen Einkommen sind gleichwohl die Ursachen von mehr Einkommensreichtum wenig bekannt. Der Aufsatz diskutiert zunächst vorliegende Forschungsergebnisse und mögliche Ursachen für mehr Einkommensreichtum. Auf der Basis einer Dekomposition unbedingter Quantilregressionen mit Daten des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) lautet das überraschende Hauptergebnis, dass als mit Abstand wichtigster Treiber von Reichtum zwischen 1993 und 2015 asymmetrisch über die obere Hälfte der Einkommensverteilung verlaufende Änderungen bei Einkommenssteuern und Sozialabgaben erscheinen, welche mittlere Einkommen belastet und hohe Einkommen relativ geschont haben. Diese verstärken Polarisierungstendenzen, die vom Arbeitsmarkt ausgehen.

Weitere Informationen auf kzfss.uni-koeln.de

Das Gefängniswesen hat sich von der Antike bis zur Neuzeit stark gewandelt. Nicht geändert hat sich das Unbehagen, das für die meisten Menschen mit einem Zwangsaufenthalt in dieser Einrichtung verbunden ist. Manche Zeitgenossen wollen aber auch partout nicht raus.

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Die Vermeidung der Vollstreckung von Ersatzfreiheitsstrafen (§43 StGB) ist ein dauerhaftes Anliegen kriminalpolitischer Initiativen. Als Alternative zur uneinbringlichen Geldstrafe, die eine Ersatzfreiheitsstrafe nach sich ziehen würde, ist in den letzten Jahrzehnten die freie, gemeinnützige Arbeit (Art. 293 EG StGB) erfolgreich bundesweit eingeführt worden. Diese Einführung hat jedoch zum einen nicht zu einer Reduzierung der Gefangenenzahlen geführt. Zum anderen, so die These des folgenden Beitrags, ist die freie Arbeit auch bei erfolgreicher Durchführung keine geeignete Alternative, da sie ein höheres Strafmaß mit sich bringt. Armut führt damit weiterhin zu einer strafrechtlich nicht zu begründenden Strafverschärfung. Mögliche Reformen werden abschließend vorgeschlagen.

Weitere Informationen auf nomos-elibrary.de

In der nächsten Förderrunde des Innovationsfonds will der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) unter anderem neue Versorgungsformen fördern, die über verschiedene Sozialgesetzgeber hinweg finanziert werden, also etwa aus einer Kombination aus ambulanten, akutstationären, Reha- und Pflegeleisten bestehen.

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