Das Deutsche Institut für Menschenrechte hat seinen 2. Jährlichen Bericht über die Entwicklung der Menschenrechtssituation in Deutschland veröffentlicht. Im Rahmen des diesjährigen Berichts wurde schwerpunktmäßig die Lage der Menschen in Deutschland beleuchtet, die aufgrund ihrer Situation besonderes verletzlich sind. Dabei geht der Bericht unter anderem auf die Lage von geflüchteten Menschen mit Behinderungen sowie auf die Rahmenbedingungen des Lebens in Flüchtlingsunterkünften ein. 

Weitere Informationen und Download auf pufii.de

Das Deutsche Institut für Menschenrechte hat in seinem gestern vorgestellten Bericht für das Jahr 2017 festgestellt, dass die Rechte von Kindern mit inhaftierten Eltern in Deutschland bisher nur unzureichend gewahrt sind. In der Pressekonferenz am 6.12.2017 machte die Direktorin des renommierten Instituts Prof. Dr. Beate Rudolf deutlich, dass das Recht aller Kinder auf unmittelbaren Kontakt und eine enge persönliche Beziehung zu beiden Elternteilen in der UN-Kinderrechtskonvention verankert und vom Bundesverfassungsgericht anerkannt ist. Daher setzt auch ein Gefängnisaufenthalt dieses Recht ausdrücklich nicht außer Kraft. 

Weitere Informationen auf bag-s.de

Nach wie vor fehlt es in Deutschland an belastbarem Wissen über die Lebenslagen von Flüchtlingen, insbesondere solches, das deren eigene Sicht einbezieht. Diese Perspektive ist jedoch wichtig, um das Asylsystem zu verbessern und Maßnahmen zur Integration und Teilhabe passgenau zuschneiden zu können. Hier setzt die Studie an: In qualitativen Interviews wurden erwachsene Asylsuchende befragt, die noch keinen sicheren Aufenthaltsstatus in Deutschland hatten. Die Studie analysiert die Sichtweise der Flüchtlinge zu Wohnort, zum Zugang zu Arbeit und (Aus-)Bildung, zu sozialer Teilhabe sowie ihre subjektive Wahrnehmung der Einteilung von Asylsuchenden nach Bleibeperspektive. Die Studie stellt zudem dar, welche Themen Flüchtlinge von sich aus ansprachen. Es werden Handlungsempfehlungen für politische Entscheidungsträger von Bund, Ländern und Kommunen, für Akteure zivilgesellschaftlicher Flüchtlingsarbeit sowie für Vertreter der Wirtschaft gegeben. Die Studie bildet den Abschluss des Forschungsprojekts „Von der Aufnahme zu gesellschaftlicher Teilhabe: Die Perspektive der Flüchtlinge auf ihre Lebenslagen in Deutschland“, das gemeinsam von SVR-Forschungsbereich und der Robert Bosch Stiftung durchgeführt wurde.

Weitere Informationen und Download auf svr-migration.de

Köln, 29. November 2017. Anlässlich des Welt-AIDS-Tages am 01. Dezember hat die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) in einer bundesweiten Repräsentativ-Befragung die Einstellung der Bevölkerung zum Thema „Leben mit HIV“ erhoben. Die aktuellen Ergebnisse zeigen, dass 65 Prozent der Befragten keine Berührungsängste mit dem Thema HIV/AIDS haben. Auch besteht ein hohes Bewusstsein in der Bevölkerung für die Thematik. Fast alle Befragten (97 Prozent) halten es nach wie vor für wichtig, über HIV/AIDS informiert zu sein. Allerdings zeigen die Daten auch, dass es für Teile der Bevölkerung im alltäglichen Umgang mit HIV-positiven Menschen immer noch Unsicherheiten und Vorurteile gibt. So sind 23 Prozent der Meinung, dass Menschen mit HIV an ihrer Erkrankung selbst schuld sind.

Weitere Informationen und Download auf bzga.de

Leichter Anstieg überschuldeter Verbraucher

Die Überschuldung von Privatpersonen in Deutschland ist seit 2014 zum vierten Mal in Folge angestiegen, allerdings weniger stark als zu befürchten war. Zum Stichtag 1. Oktober 2017 wurde für die gesamte Bundesrepublik eine Überschuldungsquote von 10,04 Prozent gemessen. Damit sind über 6,9 Millionen Bürger über 18 Jahre überschuldet und weisen nachhaltige Zahlungsstörungen auf. Dies sind rund 65.000 Personen mehr als noch im letzten Jahr (+ 0,9 Prozent).

Weitere Informationen und Download auf creditreform.de

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