Schuldenregulierungsfonds, auch Resozialisierungsfonds genannt, bieten straffällig gewordenen Frauen und Männern sowie deren Angehörigen eine Entschuldungshilfe im Rahmen einer Schuldenregulierung. Ziel ist es, den wirtschaftlichen Neuanfang zu ermöglichen und folglich die soziale und berufliche Lebenssituation zu stärken. Die in den 70er und 80er Jahren gegründeten Fonds gehen auf Initiativen von Privatpersonen, Justizministerien und Trägern der freien Straffälligenhilfe zurück und sind bisher in acht westlichen Bundesländern der BRD angesiedelt. Durch die Vergabe zinsloser oder zinsgünstiger Darlehen an Straffällige hat sich das Fondsmodell als wichtige Entschuldungshilfe für einen wirtschaftlichen Neuanfang bewährt. Auf einer Fachtagung im Jahr 2015 zur Schuldnerberatung in der Straffälligenhilfe wurde deshalb dafür plädiert, auch in den verbleibenden Bundesländern die Einrichtung von Schuldenregulierungsfonds aus öffentlichen und/oder privaten Mitteln zu fördern. Mit der Fachtagung „Schuldenregulierungsfonds in der Straffälligenhilfe“ möchte der Verein Bremische Straffälligenbetreuung unter der Schirmherrschaft des Senators für Justiz und Verfassung Bremen und unter Einbeziehung der bereits bestehenden Fonds dazu beitragen. Es sollen die besondere Bedeutung von Fonds als Entschuldungshilfe betrachtet und die verschiedenen Modelle der Schuldenregulierungsfonds vorgestellt und diskutiert werden. 

Weitere Informationen und Anmeldung auf straffaelligenhilfe-bremen.de

Sehr geehrte Damen und Herren,

in den Justizvollzugsanstalten gibt es immer wieder Gefangene, bei denen sich die Bediensteten fragen, ob diese nicht unter einer psychischen Erkrankung leiden. Besonders problematisch sind in der Praxis dann die Grenzfälle. Bei Mitarbeiterbefragungen wird häufig der Umgang mit diesen Gefangenen als

besonders belastend beschrieben.

Sie sind Führungskraft und insofern auch dafür verantwortlich, dass Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter handlungssicher und kompetent mit solchen Situationen umgehen. Bei unserer Veranstaltung „Unterstützung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Umgang mit psychisch auffälligen Gefangenen als Führungsaufgabe“ am 13.02.2018 in Celle werden Sie sich über Erfahrungen mit der Problematik austauschen und Strategien erarbeiten, wie Sie Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter schützen können.

Die Leitung dieses Seminares übernimmt Herr Rolf Koch von der Führungsakademie.

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

den meisten von uns ist bekannt, dass die Zahl der psychischen Erkrankungen in den letzten Jahrzehnten zugenommen hat. Depressionen und Angsterkrankungen drohen zu wahren Volksleiden zu werden. Immer mehr Menschen erleiden im Laufe ihres Lebens psychische Erkrankungen oder stecken in einer schweren seelischen Krise mit Krankheitscharakter. Der berufliche Alltag dieser Menschen bleibt davon nicht ausgenommen. Man geht davon aus, dass jede vierte Mitarbeiterin / jeder vierte Mitarbeiter im Berufsleben psychisch erkranken wird. Die Fehlzeiten auf Grund psychischer Erkrankungen steigen

rapide und liegen bei jedem psychisch erkrankten Bediensteten nach neuesten Studien bei mindestens 30 Fehltagen.

 

Eine Problematik, die eben nicht nur in den privaten Bereich gehört, vor der Sie nicht die Augen verschließen dürfen! Vielmehr ist es wichtig, solche Erkrankungen rechtzeitig erkennen zu können, den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen zu helfen und so im Zweifelsfalle größeren Krisen vorzubeugen. Nur so ist es möglich, längere Ausfallzeiten zu verhindern, einer Chronifizierung der Krankheiten vorzubeugen und das Know-how der Mitarbeiterin oder des Mitarbeiters im Betrieb zu belassen.

 

In unserem Seminar „Wenn die Seele kündigt - Umgang mit psychisch kranken Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern“ vom 05. bis 06. Februar 2018 in Königslutter werden wir Ihnen die häufigsten Belastungsfaktoren und Krankheitsbilder aufzeigen. Gemeinsam mit der Referentin und den Teilnehmerinnen und Teilnehmern sollen Praxis- und Handlungshilfen erarbeitet werden, die Sie in der täglichen Arbeit unterstützen sollen.

 

Die Leitung dieses Seminares übernimmt Herr Kay Mihai Matthias von der Führungsakademie.

 

Anmeldeschluss ist der 12. Januar 2018. Die Teilnahmegebühren betragen EUR 198,00 plus EUR 89,00 für Vollverpflegung und eine Übernachtung. Für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des niedersächsischen Justizvollzuges gelten gesonderte Regelungen.

 

Das Online-Anmeldeformular finden Sie im Internet unter http://anmeldung.fajv.de/

 

Für Rückfragen stehe ich Ihnen gern zur Verfügung.

 

Herzliche Grüße aus Celle

 

Michael Franke

_______________________________________________

Bildungsinstitut des niedersächsischen Justizvollzuges

- Führungsakademie -

Fuhsestraße 30

29221 Celle

 

Tel.  0 51 41 / 59 39 - 479

Fax  0 51 41 / 59 39 - 499

 

E-Mail    Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Internet   www.fajv.de

Aussteller und Fachbesucher der ersten Perimeter Protection im Jahr 2010 waren sich einig: diese zentrale Fachmesse rund um mechanische und elektronische Sicherheitstechnik für Freigelände ist eine glänzende Idee. Vom 16. - 18. Januar 2018 folgt daher die fünfte Auflage dieser Kongressmesse für Perimeterschutz, Zauntechnik und Gebäudesicherheit im Messezentrum Nürnberg.

Weitere Informationen auf perimeter-protection.de

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